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TU Berlin

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Prekäre „Mondscheinbauten“

Studentisches Entwurfsprojekt in Äthiopien auf der Biennale in Rotterdam

Gemeinsame Planung von Architekten und Anwohnern
Lupe

Mehr als 2000 Hektar des Stadtgebietes der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind mit „cherekra bets“ bebaut: mit Unterkünften, die „bei Mondschein gebaut“ sind, illegal und prekär wie auch die Lebensumstände der meist aus dem Landesinneren stammenden Siedler. So ein Quartier ist auch „Hanna Mariam“ am nördlichen Stadtrand, dem sich ein studentisches, stadtplanerisches Entwurfsprojekt der TU Berlin widmet. Für die geplante zukunftsweisende urbane Intervention stellte nun eine Gruppe von Studierenden im vergangenen Sommer Untersuchungen vor Ort an.

„Für den weiteren Verlauf des Semesters waren die durch die Exkursion gewonnenen Erkenntnisse in hervorragender Weise hilfreich“, sagt der Architekt Dipl.-Ing. Mathias Heyden, der durch einen Lehrauftrag mit dem Fachgebiet Städtebau und Architektur von Prof. Jörg Stollmann verbunden ist. „Die Forschungsreise brachte solch attraktive studentische Ergebnisse hervor, dass diese auf der Internationalen Architektur-Biennale Rotterdam ausgestellt wurden und dort noch bis Januar 2010 zu sehen sind.“

Von lokalen Architekten unterstützt konnten die Studierenden zunächst das Stadtzentrum erkunden sowie ein aktuelles, beispielgebendes Wohnungsbauquartier der öffentlichen Hand am Stadtrand. Anschließend erkundeten sie, ebenfalls begleitet von einem Architekten- und Expertenteam vor Ort, ihr Zielgebiet, das Stadtrandquartier Hanna Mariam. Eng arbeiteten die Studierenden dabei nicht nur mit Lehrenden und Studierenden der „Addis Abeba University“ zusammen, mit denen sie einen gemeinsamen Workshop durchführten und denen sie die Ergebnisse ihrer Studie präsentierten, sondern auch mit lokalen Experten aus Lehre, Planen und Bauen, Verwaltung und Politik sowie insbesondere mit den im Quartier ansässigen Siedlern.

Einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort erhielten die angehenden Stadtplaner ebenfalls durch eine geführte Tour zu lokalen Wohnungsbauprojekten der letzten Jahrzehnte. Nun hoffen die Studierenden mit ihren Entwürfen den Siedlern zu einem menschwürdigeren Dasein verhelfen zu können. www.labiennale.org

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