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TU Berlin

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Der Blick zurück nach vorn

Ausstellung der „Schule der Neuen Prächtigkeit“ in der TU Berlin

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„Rettet euch aus der Kläglichkeit: Werdet Schüler der Neuen Prächtigkeit!“ Mit diesem Appell gründeten vier Berliner Maler – Johannes Grützke (Katalog-Cover), Matthias Koeppel (Bild r.), Manfred Bluth (Bild u.) und Karlheinz Ziegler (Bild m.) – im Jahre 1973 die „Schule der Neuen Prächtigkeit“. In einer Zeit, die sich gegen den Realismus in der Kunst wandte, waren diese vier Künstler eine Provokation. Sie malten gegenständlich, wenn auch in ironischer Brechung.

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Bis heute haben sich die Kraft der Provokation und die Schärfe der Satire ihre Unabhängigkeit durch alle Zeitströmungen hindurch in den Gemälden der Künstler, in Theateraufführungen sowie in skurrilen Selbstinszenierungen erhalten. Zum ersten Mal, initiiert von TU-Präsident Kurt Kutzler und unterstützt von den „Freunden“, zeigt die TU Berlin, an der einer der Maler, Matthias Koeppel, lehrte, eine Ausstellung mit Gemälden aller vier Maler aus allen Epochen ihres Schaffens. Zeitgleich mit der großen Ausstellung zur Jubiläumsfeier, „125 Jahre TU-Hauptgebäude“ (siehe Artikel auf Seite 1), wurde die Ausstellung „Die Schule der Neuen Prächtigkeit“ am 13. November 2009 im Lichthof eröffnet. Die beiden noch lebenden Maler Matthias Koeppel und Johannes Grützke waren anwesend. Sie werden in den nächsten beiden Monaten auch persönliche Führungen durch die Ausstellung leiten.

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Zur Ausstellung erscheint im Nicolai-Verlag ein Katalog, herausgegeben von Diethelm Kaiser und der TU-Professorin für Kunstgeschichte Bénédicte Savoy, unter Mitwirkung des Kurators der Ausstellung, Manfred Giesler. Der Eintritt ist frei. www.tu-berlin.de/?id=70644

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Der Katalog zur Ausstellung:
Diethelm Kaiser, Bénédicte Savoy (Hg.): Die Schule der Neuen Prächtigkeit. Grützke. Koeppel. Bluth. Ziegler. Gemälde und Dokumente einer Künstlergruppe. Etwa 170 Abbildungen, überwiegend farbig.
Nicolai-Verlag Berlin
ISBN 978-3-89479-579-5

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