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TU Berlin

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Geschichte der Freundesgesellschaft

Seit 90 Jahren gehört sie dazu

Die Freundesgesellschaft machte den Bau der Universitätsbibliothek mit möglich
Lupe

Zu ihrem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 1997 hat die Gesellschaft von Freunden eine ganze Reihe von Veränderungen, auch struktureller Art mit der Etablierung eines Verwaltungsrats, vorgenommen, so dass der TU-Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Miller von einer „dritten Gründung“ spricht.

Die Begründung von 1922, eine Freundesgesellschaft ins Lebens zu rufen, hat aber bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren: der Hochschule eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit vom Staat zu gewähren. Insofern kann man auch heute den Werbebrief um Mitglieder von 1949 fast Wort für Wort unterschreiben ("Werbung zum Eintritt in die Gesellschaft von Freunden der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg 1949").

Projekte, die die TU Berlin aus eigener Kraft nicht hätte realisieren können, wurden und werden durch die Aktivitäten der Gesellschaft von Freunden erst möglich gemacht. Zu denken ist an die Initiative des Vorstands, einen Sponsor für den Bau der gemeinsamen Universitätsbibliothek der TU Berlin und der Universität der Künste zu finden. Die Initiative, in Kooperation mit dem Präsidenten der TU Berlin, führte zum Erfolg: Volkswagen unterstützte den Bau der Universitätsbibliothek finanziell. Die Summe von 10 Mio. DM war das Zünglein an der Waage, um das 110 Mio.-DM-Projekt, das aus dem Landeshaushalt Berlin seit Jahren keine Unterstützung erfuhr, wieder flott zu machen. Die Bibliothek trägt heute den Namen Volkswagen Universitätsbibliothek.

Auch der Aufbau des Alumniprogramms der TU Berlin wäre ohne die großzügige Anschubfinanzierung der Gesellschaft von Freunden so nicht möglich gewesen. Verbunden werden konnte diese Aktivität der Freunde mit einem anderen wichtigen Programmpunkt, der Förderung und Unterstützung von Existenzgründern. Motor dieser Bewegung war der damalige Vorsitzende der Freundesgesellschaft, Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr. Schon bei den Studierenden den Gedanken der Selbstständigkeit und des freien Unternehmertums zu fördern, war eins seiner erklärten Ziele. Wie diese Saat aufgegangen ist, zeigt sich heute in den umfangreichen und mehrfach ausgezeichneten Programmen der TU Berlin zu Unternehmensgründungen.
Mit der Neuorientierung in ihrer Programmatik hat die Gesellschaft von Freunden auch ihr altes Image abgelegt, nur ein Honorationenclub zu sein. Heute engagieren sich Studierende, Absolventen, Lehrende, Industrie- und Wirtschaftsunternehmen sowie Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen in der Gesellschaft, die sich „ihrer“ Universität besonders verbunden fühlen.

Neue Mitglieder, die sich für die Geschicke der TU Berlin engagieren wollen, sind herzlich willkommen.

Dr. Kristina R. Zerges/Bettina Klotz

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