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Technologieforum am 22. Juni 2022

Im Wettlauf mit dem Gehirn: Ist Künstliche Intelligenz schon intelligent?“

Den Vortag hält Prof. Dr. Moritz Helmstaedter (Max-Planck-Institut für Hirnforschung)

Abstract

Dichtes Konnektom aus der
Großhirnrinde der Maus. Das Forscherteam um Max-Planck-Direktor
Moritz Helmstaedter konnte in dem Gewebestück alle der rund 400.000
Synapsen und ca. 2,7 Meter neuronaler Kabel rekonstruieren. Im
Hintergrund der "Schaltplan".
Dichtes Konnektom aus der Großhirnrinde der Maus. Das Forscherteam um Max-Planck-Direktor Moritz Helmstaedter konnte in dem Gewebestück alle der rund 400.000 Synapsen und ca. 2,7 Meter neuronaler Kabel rekonstruieren. Im Hintergrund der "Schaltplan".
Lupe [1]

Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz (KI) verstehen ist künstlich,  aber ist es wirklich intelligent? Trotz wichtiger Fortschritte scheint die heutige KI noch immer sehr ineffizient: Sie verschwendet Energie und benötigt Unmengen von Belehrungen. Beides ist teuer und nicht nachhaltig. Vor 50 Jahren wurden die heutigen Methoden der KI von der Neurowissenschaft inspiriert – und die Frage ist naheliegend, ob es aus der Hirnforschung erneut Inspirationen für eine nächste Generation der KI geben kann. Unsere Gehirne sind schließlich noch immer unübertroffen in ihrer Energieeffizienz und Lernfähigkeit. Mithilfe neuester Methoden der Netzwerkanalyse im Gehirn („Connectomics“) sollen die Besonderheiten des biologischen Computers in unseren Köpfen bestimmt, Lernregeln verstanden und auf neue Konzepte der modellbasierten Weltwahrnehmung untersucht werden. Auch werden mögliche Netzwerkveränderungen im Kontext von Erkrankungen studiert.

Moritz Helmstaedter ist wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Geboren 1978 in Berlin, führte ihn die akademische Ausbildung nach Heidelberg, wo er Medizin und Physik studierte und bei Nobelpreisträger Bert Sakmann promovierte. Nach seiner Post-Doc Stelle und einem Intermezzo bei McKinsey ging er 2011 als Forschungsgruppenleiter ans Max-Planck-Institut für Neurobiologie, München, bevor er 2014 nach Frankfurt berufen wurde. Zudem ist er Extraordinarius an der Radboud Universität Nijmegen (seit 2016), wissenschaftlicher Beirat der Biomedizinischen Big-Data-Initiative der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Shanghai (seit 2018) und Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (seit 2020).

>> Bitte lesen Sie auch die Pressemitteilung vom 16. Juni 2022 [2]

Programm

Eröffnung

  • Prof. Dr. Stefan Jähnichen, Vorsitzender der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin

Grußwort

  • Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker, Vizepräsident für Forschung und Berufung der TU Berlin
  • Prof. Dr. Helmut Schramm, Präsident der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin

Anmoderation

  • Prof. Klaus-Robert Müller, Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik, Fachgebiet Maschinelles Lernen/Intelligente Datenanalyse

 

18:15 Uhr „Im Wettlauf mit dem Gehirn: Ist Künstliche Intelligenz schon intelligent?“

  • Prof. Dr. Moritz Helmstaedter, Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main

 

19:00 Uhr Diskussionsrunde mit

  • Prof. Dr. Moritz Helmstaedter (MPI Frankfurt)
  • Prof Michael Brecht (Bernstein Zentrum)
  • Prof Thomas Wiegand (TU Berlin & HHI)
  • Prof. Dr. Klaus Robert Müller (TU Berlin & BIFOLD)

Fotogalerie

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