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TU Berlin

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Watergy – Gartenbau für die Wüste

Wie ein TU-Gewächshaus dringendste Probleme der Menschheit löst

Dürre ist ein weltweites Problem. Zum Anbau von Gemüse und anderen Nutzpflanzen werden deshalb in vielen Ländern immer mehr Gewächshäuser gebaut. Die Wasserversorgung ist und bleibt jedoch vielerorts problematisch. Die Lösung: ein Gewächshaus, das nahezu ohne Wasser und Energie von außen auskommt. Und dieses ist dank einer engagierten TU-Forschergruppe des Architekturfachgebiets Gebäudetechnik und Entwerfen nun auch kein Traum mehr. Denn das Team entwarf mit „Watergy“ ein geschlossenes Gewächshaussystem, das Trink- oder Brauchwasser über die Kondensation des von Pflanzen erzeugten Wasserdampfs zurückgewinnt. „Nicht nur, dass so der Wasserverbrauch im Gartenbau um bis zu 85 Prozent sinkt, auch der Ertrag kann durch die Anreicherung von CO2 in dem geschlossenen System stark erhöht werden. Zudem basiert das Klimasystem auf passiver nächtlicher Auskühlung und benötigt so nur wenig Energie“, erklärt Dr.-Ing. Martin Buchholz, Leiter der Watergy GmbH, die sich dieses Jahr als TU-Spin-off gründete.

Das innovative TU-System kann jedoch noch mehr: Da Watergy auch erfolgreich zur Gewinnung von Wärme aus feuchter Luft eingesetzt werden kann, findet es ein weiteres wichtiges Anwendungsfeld in der Gebäudetechnik zur Wärmerückgewinnung und solaren Gebäudebeheizung. Welchen Stellenwert Watergy heute hat, zeigt die diesjährige Auszeichnung des Unternehmens als Zweitplatzierter beim weltweit ausgeschriebenen Buckminster Fuller Challenge 2010, denn gesucht wurden Projekte, die großes Potenzial zur Lösung dringendster Menschheitsprobleme aufweisen. Zu diesem Erfolg konnte die Freundesgesellschaft über Zuschüsse für Kongress- und Vortragsreisen sicher auch ein Stück beitragen.

www.watergy.de

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