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TU Berlin

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Sinnvolle Mathematik und rätselhafte Emotionen

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Talentierter TU-Nachwuchs: 60 Studierende erhalten das Deutschlandstipendium

Diana Hannes und Ivana Kajic gehören nicht zu denen, die erst mal ein bisschen rumstudieren, um herauszufinden was sie eigentlich interessiert. Das wissen die beiden Deutschland-Stipendiatinnen längst, deren Förderung die „Freunde“ übernommen haben: „Mathe liegt mir einfach“, sagt Diana Hannes, die ihr Talent schon bei Schach-Weltmeisterschaften bewiesen hat. Heute studiert die 21-Jährige im dritten Semester Wirtschaftsmathematik. Ivana Kajic hat sich der Erforschung von Emotionen verschrieben. Um das Gehirn genauer zu ergründen, ist die junge Kroatin vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen und macht hier nun ihren Master in „Computational Neuroscience“. Die beiden sind zwei von insgesamt 60 Stipendiaten an der TU, die vom Deutschlandstipendium profitieren. Sie werden nun zwei Jahre lang mit 300 Euro monatlich unterstützt. Jeweils die Hälfte der Summe übernehmen private Förderer, für den Rest kommt der Bund auf. Um noch mehr junge Talente fördern zu können, haben sich die 19 Berliner Hochschulen in der Initiative „Deutschlandstipendium in Berlin: Wir machen mehr daraus“ zusammengeschlossen und kooperieren mit regionalen Wirtschaftsunternehmen. Unterstützt werden junge Menschen, die nicht nur sehr gute Leistungen erbracht haben, sondern auch durch Persönlichkeit und ihr Engagement überzeugen. So wie Diana Hannes und Ivana Kajic. „Für ausländische Studenten ist der Studienbeginn besonders schwer: neue Stadt, fremde Sprache und anspruchsvolle Kurse“, sagt Ivana Kajic. Die 22-Jährige hat deshalb gemeinsam mit Kommilitonen ein Peer Monitoring ins Leben gerufen, bei dem neuen Studenten ein Mentor zur Seite gestellt wird. Ab Januar ist auch für die Kroatin noch einmal alles neu: Dann geht sie für vier Monate nach Kanada, um zu forschen. „Das Deutschlandstipendium hilft mir dabei sehr, da ich während dieser Zeit nicht arbeiten kann.“ Auch Diana Hannes freut sich über das Stipendium: „Ich kann mich nun besser auf die Kurse konzentrieren.“ Wenn sie nicht gerade in Guatemala und Peru im Rahmen von Hilfsprojekten Häuser baut oder Kindern das Schachspielen beibringt, gibt das Mathetalent Nachhilfe. Mathematik alleine mache übrigens gar nicht so viel Spaß, sagt Diana Hannes: „Zur Anwendung muss sie kommen – und sinnvoll sein.“

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